Programm

Juli 2017

Kortums Sommertreff

Wir wollen uns wieder an einen schönen Nachmittag ohne Programm treffen und plaudern. Für Getränke und Speisen wird gesorgt. Alle, die an Bochumer Geschichte Freude haben, sind eingeladen. Stürmt, regnet oder schneit es, fällt das Fest aus. Aber das Wetter wird gut!

Datum: 15.07.2017 | 15:00 Uhr
Ort: Bochum, Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft e.V.

Kortums Geburtstag

Dr. Carl Arnold Kortum lebte von 1745 bis 1824 in Mühlheim, Duisburg, Dortmund, die längste Zeit aber in Bochum, wo er auch in der Grabstätte seiner Familie beerdigt ist. Er wirkte hauptsächlich als Arzt, war aber auch Forscher und Volksaufklärer. Als Schriftsteller kam er vor allem durch sein „Jobsiade“ zu Ruhm und Bekanntheit bis in Gegenwart.  Er ist Namenspatron unserer „Kortum-Gesellschaft“. Zum Geburtstag von Dr. Carl Arnold Kortum schmücken wir sein Grab mit einem blau-weißen Blumenstrauß. Mitglieder und Freunde sind zu dieser kleinen Zeremonie herzlich eingeladen.

Datum: 05.07.2017 | 15:00 Uhr
Ort: Wittener Str. 45, Kortumpark, Kortum-Gruft an der Wittener Straße

Juni 2017

Bochum vor 100 Jahren auf historischen Abbildungen

Das Bildarchiv des Referates für Kommunikation der Stadt Bochum besitzt über 500.000 gute sortierte Abbildungen, die bis in das 19. Jahrhundert zurückreichen. Insbesondere die Aufnahmen, die seit den 1950er Jahren durch die städtische Fotografen gemacht worden sind, bilden einen wertvolle Grundlage für Planungen zum Beispiel in den Bereichen Bau und Umwelt. Nicht zuletzt werden Geschichtsforscher hier fündig. Markus Lutter ist Archivar der Stadt Bochum für diesen Bestand  und bietet einen Rundblick in die ältesten Bestände an.

Datum: 22.06.2017 | 19:00 Uhr
Ort: Bochum, Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft e.V.

Mai 2017

150 Jahre Stahlhausen. Teil 2

Vor 150 Jahren, am 22. Januar 1867, erhielt die neue Arbeiterkolonie des Bochumer Vereins den Namen „Stahlhausen“. Kurz zuvor - Ende 1866 - waren die ersten 34 Häuser vollendet worden. Die Häuser zeichnete aus, dass sie jeder Familie einen eigenen Eingang und einen eigenen Garten direkt am Haus boten. Darüber hinaus war Stahlhausen die erste Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet, die auf einem gleichmäßigen Straßen- und Grundstücksraster angelegt wurde. Seit 2011 ist die beliebte Wohngegend ein Denkmalbereich mit dem Ziel, das „räumliche und bauliche  Siedlungsgefüge  als  Zeugnis  der  Geschichte  des  Menschen  im  Ruhrgebiet  in seinem architektonischen und städtebaulichen Erscheinungsbild zu schützen“. Seitdem ist die Siedlung umfangreich saniert worden.

Nach dem Vortrag am 11.05. wird die Siedlung in einem Rundgang durch den Historiker und Archivar Marco Rudzinski sowie den Denkmalpfleger Hans Hanke vorgestellt.

Datum: 13.05.2017 | 15:00 Uhr
Ort: Halbachstraße 1, Bochum (Q1 – Friedenskirche)

150 Jahre Stahlhausen. Teil 1

Vor 150 Jahren, am 22. Januar 1867, erhielt die neue Arbeiterkolonie des Bochumer Vereins den Namen „Stahlhausen“. Kurz zuvor - Ende 1866 - waren die ersten 34 Häuser vollendet worden. Die Häuser zeichnete aus, dass sie jeder Familie einen eigenen Eingang und einen eigenen Garten direkt am Haus boten. Darüber hinaus war Stahlhausen die erste Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet, die auf einem gleichmäßigen Straßen- und Grundstücksraster angelegt wurde. Seit 2011 ist die beliebte Wohngegend ein Denkmalbereich mit dem Ziel, das „räumliche und bauliche  Siedlungsgefüge  als  Zeugnis  der  Geschichte  des  Menschen  im  Ruhrgebiet  in seinem architektonischen und städtebaulichen Erscheinungsbild zu schützen“. Seitdem ist die Siedlung umfangreich saniert worden.

Im Vortrag wird Historiker und Archivar Marco Rudzinski die Siedlung in ihrem historische Zusammenhang vorgestellen, es folgt am 13. Mai ein Rundgang durch Stahlhausen.

Datum: 11.05.2017 | 19:00 Uhr
Ort: Bochum, Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft e.V.

April 2017

Jahreshauptversammlung

Rückblick, Ausblick, Rechenschaftsberichte, Wahlen und Meinungsaustausch, wie gewohnt. Eine schriftliche Einladung erfolgt satzungsgemäß gesondert, rechtzeitig und schriftlich.

Datum: 06.04.2017 | 19:00 Uhr
Ort: Bochum, Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft e.V.

März 2017

Schlosspark Weitmar – Museum unter Tage

Der Schlosspark und das neue Museum unter Tage gehören mit ihrer zeitgenössischen Kunst und den rund 350 Werken aus allen Zeiten der der Landschaftskunst zu den kulturellen Höhepunkten in NRW. Auch das in enger Verbindung mit der Ruhr-Universität stehende Konzept ist einzigartig. In einer Führung durch Park und Museum wird das alles auch anhand historischer Bilder vorgestellt. Markus Lutter ist Bildarchivar der Stadt Bochum im Referat für Kommunikation.

Datum: 25.03.2017 | 15:00 Uhr
Ort: Parkeingang Hattinger Straße / Wasserstraße

Bochumer Glocken

Jacob Mayer entwickelte bis 1851 einen „einen Formkasten zum Gießen von Gegenständen aus Gussstahl“, wie sein Patent lautete. Bochumer Gussstahl-Glocken fanden in der Folge in der Region und weltweit Verbreitung wegen ihres guten Klanges und ihres im Vergleich zur bronzenen Konkurrenz geringen Preises. Zu den weniger rühmenswerten Glocken gehört die zerstörte Berliner Olympiaglocke von 1936. Den Friedenswillen der Nachkriegzeit verkünden dagegen bis heute die Rathausglocke in Berlin, die Paulskirche in Frankfurt und die Weltfriedenskirche in Hiroshima. Der Referent ist Kunsthistoriker und Denkmalpfleger.

Datum: 16.03.2017 | 19:00 Uhr
Ort: Bochum, Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft e.V.

to fly, to swim, to be at home

Eine Videoinstallation

Der Künstler Andreas Drewer erarbeitet für das Schaufenster des Hauses der Kortum-Gesellschaft eine 3-Kanal-Videoinstallation, die täglich ab Einbruch der Dunkelheit bis zum 23. April 2017 zu sehen seien wird. Ein Projekt der Kunstvereinehoch3 in Kooperation mit der Kortum-Gesellschaft Bochum e. V.
Beachten Sie auch: www.andreasdrewer.de

Wir laden ein zur Vernissage.
Einfuhrende Worte: Eva Wruck, Kunstverein Bochum

(die gedruckten Programme nennen irrtümlich 19:00 Uhr)

 

 

Datum: 10.03.2017 | 20:00 Uhr
Ort: Bochum, Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft e.V.

Dezember 2016

200 Jahre „Technische Hochschule Georg Agricola“

Schon in der Frühphase der Industrialisierung war es wichtig, dem Führungspersonal, meistens also den »Steigern«, ein breites technisches Basiswissen zu vermitteln, um die vielfältigen Arbeiten unter Tage fachgerecht durchzuführen. Dazu wurde 1816 ein technisch-wissenschaftliches Institut für Bergmänner gegründet. Im Vortrag werden die wesentlichen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Aspekte der 200jährigen Entwicklung des montanen Ausbildungswesens im Ruhrgebiet am Beispiel der Bergschule Bochum, der heutigen „Technischen Hochschule Georg Agricola“, offengelegt. Es geht zum einen darum, die Entwicklung bildungsgeschichtlich zu skizzieren, sie zum anderen aber auch in einen größeren zeitgeschichtlichen Rahmen einzuordnen.

Der Referent Robert Muschalla ist als freiberuflicher Historiker für verschiedene Museen der Region als Kurator, Redakteur und Museumspädagoge tätig. Ein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Montangeschichte. Zuletzt hat er die Ausstellung zum Jubiläum der „TH Georg Agricola“ ausgerichtet, die Festschrift bearbeitet er zur Zeit.

Datum: 01.12.2016 | 19:00 Uhr
Ort: Bochum, Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft e.V.

November 2016

Bochumer Ehrenbürger im 20. Jahrhundert

Aspekte kommunaler Ehrung. Ein Symposium

Ehrenbürger sind inzwischen zumeist vor allem dann im Gespräch, wenn über eine posthume Aberkennung ihrer Ehrenbürgerschaft diskutiert oder beschlossen wird. Ansonsten sind sie und ihr Wirken für eine Kommune, das in der Regel den Anlass für die Verleihung von deren höchster Auszeichnung gab, oft in Vergessenheit geraten. Dabei spiegeln sich in ihren Biographien und im Akt ihrer Ehrung auf interessante Weise die Entwicklung einer Gemeinde und die Zeitumstände wider. So lässt die Verleihung von Ehrenbürgerschaften und anderer kommunaler Ehrungen auch Rückschlüsse über diejenigen zu, die sie betreiben und beschließen. Neben der Vorstellung verschiedener Ehrenbürger soll daher die Handhabung und Ausdifferenzierung der kommunalen Ehrung bis in die Gegenwart hinein am Beispiel der Stadt Bochum das Thema des Symposiums sein. Die Veranstaltung bildet zugleich den Abschluss einer Vortragsreihe der Kortum-Gesellschaft Bochum e.V., in deren Rahmen in den vergangenen zwei Jahren ein großer Teil der Bochumer und Wattenscheider Ehrenbürger vorgestellt wurde.

Eine Kooperationsveranstaltung der Kortum-Gesellschaft Bochum e.V. und des Stadtarchivs – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte.

Themen:

Aspekte kommunaler Ehrung. Ein Überblick
Dr. Marco Rudzinski, Kortum-Gesellschaft Bochum e.V.

Bochumer Ehrenbürger als Ehrenbürger der Ruhr-Universität:
Fritz Heinemann und Gerhard Petschelt

Katrin Klimetzek M.A., Ruhr-Universität Bochum

Ehrenbürger der NS-Zeit und der Umgang mit ihnen:
Das Beispiel Josef Wagner

Dr. Ralf Blank, Historisches Centrum Hagen

Der Fall Hindenburg
Prof. em. Dr. Hans-Ulrich Thamer, Westfälische Wilhelms-Universität in Münster

Aktuelle Praxis städtischer Ehrung in Bochum
Ulrich Kreutz, Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

Der Ehrenbürger – eine ausgestorbene städtische Ehrung?
Podiumsdiskussion

Datum: 18.11.2016 | 14:00 Uhr
Ort: Bochum, Wittener Str. 47, Stadtarchiv / Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte

Zur Zukunft des Bochumer Nordbahnhofs

Der 1873 gebaute Nordbahnhof ist ein wirtschafts- und verkehrsgeschichtlich wichtiges Gebäude unserer Stadt. Obwohl er im Zweiten Weltkrieg das oberste Stockwerk eingebüßt hat, ist seine eindrucksvolle Architektur weitgehend erhalten. Unter den vielen Gründen, aus denen das Gebäude bedeutsam ist, muss ein Grund besonders gewichtet werden: Hier begann für viele Bochumer Opfer des Nationalsozialismus der Leidensweg in die Konzentrations- und Vernichtungslager.

Die Abrisspläne für den Nordbahnhof sind vom Tisch, das Gebäude soll saniert werden. Lässt sich hier nun auch ein Gedenkort an die Opfer der Shoa als Lern- und Erinnerungsort realisieren? Die Veranstaltung verbindet den Rückblick auf die Geschichte des Gebäudes mit Überlegungen zu seiner künftigen Nutzung.

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Stadtakademie Bochum, dem Evangelischen Forum Westfalen, der Initiative Nordbahnhof, dem Katholischen Forum Bochum, der Kortum-Gesellschaft Bochum e.V., dem Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte und dem Verein Erinnern für die Zukunft e.V.

Anmeldung erbeten unter Tel. 0234-9109501 oder stadtarchiv@bochum.de
Aktuelle Informationen: www.bochum.de/Stadtarchiv

Referenten:
Dr. Hans H. Hanke, Kortum-Gesellschaft Bochum e.V.
Dr. Hubert Schneider, Verein Erinnern für die Zukunft e.V.
Prof. Dr. Stefan Berger, Initiative Nordbahnhof

Datum: 08.11.2016 | 19:30 Uhr
Ort: Bochum, Wittener Str. 47, Stadtarchiv / Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte

Oktober 2016

Fehlmeldung

Die im Bochmer Teil der WAZ  freundlicherweise bereits gestern gedruckte Ankündigung des Vortrags zum Ex Oberbürgermeisteer Geyer wurde versehentlich heute wiederholt. Es findet heute bei der Kortum-Gesellschaft nichts statt.

Datum: 21.10.2016 | 19:00 Uhr
Ort: Bochum, Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft e.V.

"Zwei Verfassungen und einem 'Führer' den Treueeid geschworen" ?

Der Ehrenbürger Franz Geyer in der Kommunalpolitik 1923 - 1946

Seine Unterschrift steht auf Notgeldscheinen in Billionenhöhe. Er war Gegenkandidat des Oberbürgermeisters Dr. Otto Ruer und zweiter Mann im Rathaus während der NS-Zeit. Als erster Nachkriegs-Oberbürgermeister von Bochum, ernannt und dann gestürzt von den Briten, erhielt er eine päpstliche Auszeichnung und wurde Ehrenbürger unserer Stadt. Wie das alles zusammen passt, untersucht in seinem Referat der renommierte Stadtgeschichtsforscher Clemens Kreuzer, der damit die Reihe der Vorträge zu Bochumer Ehrenbürgern fortsetzt.

Datum: 20.10.2016 | 19:00 Uhr
Ort: Bochum, Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft e.V.

Der Bochumer Architekt Carl Pinnekamp

Leben und Werk Johann Carl Pinnekamps (1872 – 1955) waren bis 2011 unerforscht. Der freischaffende Architekt eröffnete zu Beginn des 20. Jahrhunderts sein Büro in Bochum und plante bis zum Ende der 1920er Jahre zahlreiche Kirchen und Profanbauten für die katholische Kirche. Hinzu kamen einige Industriebauten, Villen sowie Wohnhäuser in Bochum, im Ruhrgebiet und im Sauerland. Der Vortrag ist auf Pinnekamps Bochumer Werke ausgerichtet, dazu gehört seine Tätigkeit für Villen am Stadtpark, das Pfarrhaus der Heilig Kreuz Gemeinde in Grumme, die St. Bonifatius Kirche, das Pfarrhaus in Langendreer und die Heilig-Geist-Kirche samt Pfarrhaus in Harpen. Auch der Saal der Grummer Kaiseraue und eine Siedlung in Goldhamme werden erwähnt.

Der Vortrag beruht auf der Dissertation der Referentin, der Kunsthistorikerin und Pädagogin Dr. Melanie Günter.

Datum: 13.10.2016 | 19:00 Uhr
Ort: Bochum, Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft e.V.

September 2016

Bochums Erziehungsberechtigte

Die Stadtbauräte Hermann Bluth, Franz Knipping und Karl Elkart

Bochum 1870 bis 1919. Eine Stadt wird erwachsen und entwickelt sich von einer Kleinstadt zur Großstadt. Gab es 1870 noch 30.000 Einwohner, hatte sich die Zahl bis 1914 verdreifacht – ohne die Eingemeindungen zu berücksichtigen. Das Stahlwerk „Bochumer Verein“ machte der Firma Krupp Konkurrenz. In keiner Ruhrgebietsstadt gab es mehr Schachtanlagen. Aber die Straßen waren noch 1870 weitgehend unbefestigt. Die Bahnverhältnisse waren schwierig. Pocken-, Cholera- und andere Epidemien quälten die Bewohner.  Die Stadt durchlief ihre Pubertät und brauchte dringend Autoritäten, die Wildwuchs stutzten. Zwei der wichtigsten Erziehungsmittel –  Bauordnung und Stadtplanung – lagen um diese Zeit in den Händen von drei Personen: Hermann Bluth, Franz Knipping und Karl Elkart.

Referent ist Dr. Hans H. Hanke, Architekturhistoriker und Denkmalpfleger.

Datum: 08.09.2016 | 19:00 Uhr
Ort: Bochum, Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft e.V.

Juli 2016

Kortums Geburtstag

Dr. Carl Arnold Kortum lebte von 1745 bis 1824 in Mühlheim, Duisburg, Dortmund, die längste Zeit aber in Bochum, wo er auch in der Grabstätte seiner Familie beerdigt ist. Er wirkte hauptsächlich als Arzt, war aber auch Forscher und Volksaufklärer. Als Schriftsteller kam er vor allem durch sein „Jobsiade“ zu Ruhm und Bekanntheit bis in Gegenwart.  Er ist Namenspatron unserer „Kortum-Gesellschaft“. Zum Geburtstag von Dr. Carl Arnold Kortum schmücken wir sein Grab mit einem Blumenstrauß.

Datum: 05.07.2016 | 15:00 Uhr
Ort: Wittener Str. 45, Kortumpark

Kortums Sommertreff

Wir wollen uns wieder an einen hübschen Nachmittag ohne Programm treffen und plauschen. Für Getränke und Speisen wird gesorgt. Alle, die an Bochumer Geschichte Freude haben, sind eingeladen. Stürmt, regnet oder schneit es, fällt das Fest aus. Aber das Wetter wird gut!

Datum: 02.07.2016 | 15:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Juni 2016

Das OPEL - Werk Bochum und der Denkmalschutz

Ende des Jahres 2014 wurde die Produktion von Fahrzeugen in den Bochumer OPEL-Werken stillgelegt. Aus diesem Grund hatte die Stadt Bochum eine denkmalpflegerische Untersuchung beauftragt, in der mögliche Denkmalwerte in den drei Werken bestimmt und begründet werden sollten. In einem ersten Schritt wurden alle drei Werke Bochums besichtigt, wichtige Objekte erfasst und umfangreiche Unterlagen aus dem Bestand der OPEL-Bauabteilung gesichtet. In der Folge wurden 2015 die Hauptverwaltung und ein kleines technisches Gebäude, die Acetylenanlage, in die Denkmalliste aufgenommen.

Über die Entwicklung deutscher Automobilfabriken nach dem Zweiten Weltkrieg stehen noch ausführliche Untersuchungen und Einordnungen aus. Für die architektonische und technikgeschichtliche Einordnung der Bochumer Werke konnte deshalb nur auf wenige vorliegende Quellen und Forschungen des Referenten zurückgegriffen werden. Die OPEL-Werke Rüsselsheim und die Volkswagenwerke sind zum Vergleich in den Blick zu nehmen.

Der Referent Dipl.-Ing. Rolf Höhmann leitet das „Büro für Industriearchäologie“ in Darmstadt und hat die Unter­suchung des Bochumer Werkes durchgeführt. Er hat auch das Rüsselsheimer Werk und das VW-Werk untersucht. Auf dieser breiten Basis wird er sein Gutachten zu OPEL-Bochum vorstellen.

Der Vortrag war im vorigen Jahr ausgefallen und wird nun auf aktuellstem Kenntnisstand nachgeholt.

Datum: 02.06.2016 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

April 2016

Jahreshauptversammlung

Das Jahr 2015 war kein ganz gewöhnliches Jahr, es gibt Einiges zu erzählen und zu bereden. Rückblick, Ausblick, Rechenschaftsberichte, Wahlen und Meinungsaustausch, wie gewohnt. Eine schriftliche Einladung erfolgt satzungsgemäß gesondert und schriftlich.

 

Datum: 14.04.2016 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

März 2016

Eine Projektion des Künstlers Fabian Heitzhausen

Der Künstler Fabian Heitzhausen erarbeitet für das Schaufenster des Hauses der Kortum-Gesellschaft eine Projektion, die täglich ab Einbruch der Dunkelheit etwa 6 Wochen bis zum 8. Mai zu sehen seien wird.

Fabian Heitzhausen lebt und arbeitet in Köln und Düsseldorf. Er studiert Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Rita McBride nachdem er 2008 - 2013 eine Studium der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Gisela Bullacher, Prof. Elisabeth Neudörfl, Prof. Christopher Muller und Manuel Graf abgeschlossen hat.

Ein Projekt der Kunstvereinehoch3 in Kooperation mit der Kortum-Gesellschaft Bochum e. V.

Datum: 18.03.2016 | 20:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Bochums (un-)vergessene Ehrenbürger: Karl Rawitzki und Saladin Schmitt

Wir setzen unsere Reihe zum Thema „Ehrenbürger“ fort:

Karl Rawitzki (1897 – 1963) kam 1907 nach Bochum. Von 1919 bis 1933 war er Mitglied der Stadtverordneten­ver­sammlung in Bochum. Er erhielt von den National­so­zia­listen 1933 Berufsverbot als Anwalt und ging 1939 nach London. 1945 kam er zurück, nahm seine kommunal­politische Tätigkeit wieder auf und erwarb sich als Vor­sitzender des Kulturausschusses große Verdienste um den Wiederaufbau der Bochumer Kulturlandschaft.

Saladin Schmitt (1883 – 1951) war Intendant des Bochumer Theaters von 1919 bis 1949. In Bochum begründete er den Ruf des Theaters mit Stücken von Friedrich von Schiller, William Shakespeare und anderen klassischen Autoren, aber auch mit Werken der jüngeren Generation.

Der Referent Dr. Hubert Schneider lehrte bis zu seiner Pensionierung 2004 am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte  der Ruhr-Universität. Er spezialisierte sich auf die Geschichte der Sowjetunion, Polens und der Tschechoslowakei. Besonders engagiert er sich für den Erhalt der jüdischen Spuren und der Erinnerung an die Juden in Bochum, nicht zuletzt durch zahlreiche Publikationen.

Datum: 10.03.2016 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Februar 2016

Haushalt und Archiv des Harpener Pfarrers Heinrich Stodt 1580

Ein einzigartiges Aktenstück, das Inventar des Pfarrhauses von Harpen, aufgenommen nach dem Tod des letzten katholischen Pfarrers Heinrich Stodt, vermittelt ein anschauliches Bild von Leben und Lebensumständen des Pfarrers einer Bauerschaftskirche im Amt Bochum im 16. Jahrhundert. Im Mittelpunkt des Vortrags soll die Persönlichkeit dieses Geistlichen stehen, aber auch seine amtliche Doppelrolle als Harpener Pfarrer und als Vikar des St.-Perpetua-Altars in der heutigen Bochumer Propsteikirche und nicht zuletzt seine weit gespannten regionalen Beziehungen von Bochum bis an den Niederrhein.

Der Referent Prof. Dr. Dieter Scheler lehrte an Ruhr-Universität Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Kirchen- und Frömmigkeitsgeschichte sowie grenzüberschreitende Regionalgeschichte, hat aber auch einen Forschungsschwerpunkt in der Lokalgeschichte des Ruhrgebietes und  Bochums.

Datum: 11.02.2016 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Dezember 2015

Bochums (un)vergessene Ehrenbürger: Bismarck und Baare

Die Ehrenbürgerschaft als höchste kommunale Ehrung wird gegenwärtig in den Medien weniger im Kontext von Verleihungen als vielmehr wegen posthumer Aberkennungen thematisiert. Zum Thema stellt sich in Bochum die Frage, welche „unvergessenen“ und vergessenen Bochumer Ehrenbürger es überhaupt gibt. Die Kortum-Gesellschaft  geht der Frage im Rahmen eines Projektes nun zum dritten Mal nach.

Historiker und Archivar Marco Rudzinski widmet sich diesmal zwei Berühmtheiten: dem Reichskanzler Otto von Bismarck (1815-1898) sowie dem Generaldirektor des „Bochumer Vereins“  Louis Baare (1821-1897). Nicht zufällig werden die Beiden hier gemeinsam vorgestellt.

Referent: Dr. Marco Rudzinski

Datum: 03.12.2015 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

November 2015

Der schöne Stadtpark Bochum ... und wie er wieder sehr schön wird

Der Bochumer Stadtpark gilt als einer der ältesten erhaltenen kommunalen Parkanlagen im Ruhrgebiet und als einer der größten seiner Art. 1990 wurde der Park unter Denkmalschutz gestellt. Nach dem Entwurf von Strauss 1871 entstand 1876-1878 der „alte“ Stadtpark. Er wurde 1889 - 1894 um einen waldartigen Teil erweitert und 1903 bis 1908 nach Plänen von Finken als „neuer“ Stadtpark nochmals auf seine heutige Größe ausgedehnt. Die Entwicklung bis 1914 ist gut untersucht, es fehlt bisher aber eine durchgängige Aufarbeitung der späteren Entwicklung des Stadtparks in den1930er und den 1950er Jahren bis heute. Mittlerweile besteht im Park vielfältiger Sanierungsbedarf, insbesondere bei den Wegen, dem Rosengarten und der Parkausstattung.

Im Oktober 2013 beauftragte das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum das Büro Weisser LandschaftsArchitekten mit einem nun vorliegenden gartendenkmalpflegerische Gutachten. Es soll die zeitlichen Lücken in der Aufarbeitung schließen und eine Grundlage darstellen für die Beantragung der notwendigen denkmalrechtlichen Erlaubnis und nach Möglichkeit auch entsprechender Förder- und Sponsorengelder für die anstehenden Sanierungsmaßnahmen.

Seit der Gründung ihres Büros WeisserLandschaftsArchitekten 1995 begleitet die Referentin mit Beratung und Planung die Entwicklung von Gärten und Parks - großen und kleinen, privaten und öffentlichen, neuen und historischen.

Referentin: Susanne Weisser, Weisser LandschaftsArchitekten, Wuppertal

Datum: 19.11.2015 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Das OPEL - Werk Bochum, andere Automobilfabriken und der Denkmalschutz

Ende des Jahres 2014 wurde die Produktion von Fahrzeugen in den Bochumer OPEL-Werken stillgelegt. Aus diesem Grund hat die Stadt Bochum eine denkmalpflegerische Untersuchung beauftragt, in der mögliche Denkmalwerte in den drei Werken bestimmt und begründet werden sollten. In einem ersten Schritt wurden alle drei Werke Bochums besichtigt, wichtige Objekte erfasst und umfangreiche Unterlagen aus dem Bestand der OPEL-Bauabteilung gesichtet. In der Folge wurden 2015 die Hauptverwaltung und ein kleines technisches Gebäude in die Denkmalliste aufgenommen.

Über die Entwicklung deutscher Automobilfabriken nach dem Zweiten Weltkrieg stehen noch ausführliche Untersuchungen und Einordnungen aus. Für die architektonische und technikgeschichtliche Einordnung der Bochumer Werke konnte deshalb nur auf wenige vorliegende Quellen und Forschungen des Referenten zurückgegriffen werden. Die OPEL-Werke Rüsselsheim und die Volkswagenwerke sind zum Vergleich in den Blick zu nehmen.

Dipl.-Ing. Rolf Höhmann leitet das „Büro für Industriearchäologie“ in Darmstadt und hat die Untersuchung des Bochumer Werkes durchgeführt. Er hat auch das Rüsselsheimer Werk und das VW-Werk untersucht. Auf dieser breiten Basis wird er sein Gutachten zu OPEL-Bochum vorstellen.

Referent : Dipl.-Ing. Rolf Höhmann           

Datum: 05.11.2015 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Oktober 2015

(Bochum-) Weitmar im Früh- bis Spätmittelalter: Grundzüge und Aspekte örtlicher Siedlungsentwicklung vom 9. bis 16. Jahrhundert

Die wissenschaftlich eingehende Erforschung der Charakteristik und lokalen Besonderheiten ländlicher Siedlungsentwicklung ist für weite Teile der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Vorgängerlandschaften des modernen Ruhrgebiets bis heute Desiderat – und hier bildet das ehemalige Umland der heutigen Bochumer Kernstadt keine Ausnahme. Auch für den nunmehr Bochumer Stadtteil Weitmar liegt noch immer keine, seinen Gesamtraum in den Blick nehmende und auf breiter Quellenbasis geführte, hinlängliche Überblicksdarstellung vor. Der Vortrag, gehalten auf Grundlage einer 2015 am Bochumer Lehrstuhl für die Geschichte des späten Mittelalters eingereichten Bachelorarbeit, versucht unter vorsichtiger Auswertung überwiegend bisher unberücksichtigten Schriftquellenmaterials, erste Abhilfe zu schaffen. Hinzugezogen werden auch die zahlreichen neuen Erkenntnisse aus den archäologischen Untersuchungen im Bereich des Hauses Weitmar 2009. Die ältere Entwicklung des Ortsteils und des Adelssitzes können darüber vermittelt werden.

Timm Haucke studiert Archäologischen Wissenschaften und Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum mit den Schwerpunkten Regionalgeschichte (Mittelalter/Frühe Neuzeit-Ruhrgebiet/Westfalen) sowie Siedlungs- und Sozialgeschichte.

Referent : Timm Haucke

Datum: 15.10.2015 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Fenster zur Vergangenheit: Bochums mittelalterliche Urkunden in einer Ausstellung des Zentrums für Stadtgeschichte

Was die Bochumerin Else Molderpass 1467 ihrer Tochter testamentarisch vermachte oder was Gläubige tun mussten, um 1415 in den Genuss eines von der Indulgenz-Kommission anlässlich des Konstanzer Konzils gewährten Ablasses zu kommen – alles das erfährt man nur aus den darüber ausgestellten Urkunden. Doch die Stücke verraten noch viel mehr: Wie durch ein Fenster zur Vergangenheit lassen sie uns den Alltag der Menschen in Bochum beobachten.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine eindrucksvolle und vor 600 Jahren ausgefertigte Ablassurkunde aus Konstanz, die Bochum mit den großen geistlichen Diskursen des späten Mittelalters verbindet. Sie und manche anderen Ausstellungsstücke werden sonst im Pfarrarchiv der Propsteigemeinde St. Peter und Paul verwahrt und das erste Mal im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte ausgestellt.

Referent : Dr. Stephan Pätzold

Hinweis: Unsere Führung ist zeitlich abgestimmt mit dem Vortrag über die Propsteikirche, den Dr. Dieter Scheler um 18:00 Uhr in der Alten Propstei halten wird.

Datum: 01.10.2015 | 16:30 Uhr
Ort: Stadtarchiv / Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Str. 47

September 2015

Tag des offenen Denkmals 2015

Ausführlichen Flyer hier herunterladen

Wir haben uns vom bundesweiten Thema inspirieren lassen und sind in den folgenden Gewerken fündig geworden:

Uhrmacher: Die Harpener Vinzentiuskirche mit der restaurierten Turmuhr, Vinzentiusweg 13. 13:00 bis 17:00 Uhr
Goldschmiede: Werke der Bochumer Goldschmiedin Elisabeth Treskow (1898-1992). Zentrum für Stadtgeschichte / Stadtarchiv, Wittener Str. 47, 12:00 bis 17:00 Uhr
Brauer: Die Gebäude der Schlegel-Brauerei. (Dieser Punkt fällt leider aus! Bauarbeiten.)
Transport: Die Eisenbahnbrücken der Innenstadt. Start: Theodor Imbergstraße. 12:00 und 15:00 Uhr
Backen und Bauen: Bau eines Backofens auf dem Hof Bergmann, Höfestr. 71. 12:00 bis 17:00 Uhr
Schreiner: Restaurierung von historischen Möbeln auf dem Hof Bergmann, Höfestr. 71. 12:00 bis 17:00 Uhr
Architekten und Künstler: Die katholische Kirche St. Nikolaus von Flüe (1955-1956), Dorstener Straße 368. 12:00 bis 17:00 Uhr


Treffpunkt für zwei Touren in historischen Bussen entlang der oben genannten Orte:
12:00 Uhr, Vorplatz Rathaus Bochum, Willy-Brand-Platz

Führungen durch Studierende des Kunstgeschichtlichen Institutes der Ruhr-Universität, Eigentümer und Fachleute

Organisation: Nicole Jakobs und Dr. Hans Hanke im Auftrag der Kortum-Gesellschaft Bochum
Zeit: 12:00 – 17:00 Uhr

Die Kortum-Gesellschaft muss wegen der Einsparungen im Bochumer Haushalt den Tag aus eigener Kraft finanzieren und organisieren. Darum bitten wir für die Busrundfahrten um eine Spende von 10,00 € pro Person. Anmeldung und Vorverkauf sind nicht möglich. Die Führungen und Eintritte sind kostenlos.

Wir danken der Stiftung für Kultur und Wissenschaft der Sparkasse Bochum für ihre Unterstützung.

Ausführlichen Flyer hier herunterladen

 

Juli 2015

Kortums Geburtstag

Dr. Carl Arnold Kortum lebte von 1745 bis 1824 in Mühlheim, Duisburg, Dortmund, die längste Zeit aber in Bochum, wo er auch in der Grabstätte seiner Familie beerdigt ist. Er wirkte hauptsächlich als Arzt, war aber auch Forscher und Volksaufklärer. Als Schriftsteller kam er vor allem durch sein „Jobsiade“ zu Ruhm und Bekanntheit bis in Gegenwart.  Er ist Namenspatron unserer „Kortum-Gesellschaft“. Zum Geburtstag von Dr. Carl Arnold Kortum schmücken wir sein Grab mit einem Blumenstrauß.

Datum: 05.07.2015 | 15:00 Uhr
Ort: Wittener Str. 45, Kortumpark

Kortums Sommertreff

Wir wollen uns wieder an einen hübschen Nachmittag ohne Programm treffen und plauschen. Für Getränke und Speisen wird gesorgt. Alle, die an Bochumer Geschichte Freude haben, sind eingeladen. Stürmt, regnet oder schneit es, fällt das Fest aus. Aber das Wetter wird gut!

Datum: 04.07.2015 | 15:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Juni 2015

Radtour: Der „Dehio“ – die wichtigsten Baudenkmäler in Bochum

Das wichtigste deutsche Nachschlagwerk für Baudenkmäler ist der „Dehio“, der 2011 für Westfalen neu erschienen ist. Er nennt 45 für Bochum wichtige Gebäude, von denen wir einige auf einer nicht anstrengenden Radtour besuchen und besichtigen wollen. Darunter ist auch die weitgehend unbekannte Herz-Jesu-Kirche Bochum Hamme. Warum ist die so wichtig? Wir werden sehen .... Bei schlechtem Wetter (Regen) fällt das aus. Aber das Wetter wird gut!

Führung: Dr. Hans H. Hanke

Achtung:
In den gedruckten Programmen ist irrtümlich 19:00 als Startzeit angegeben. Die Tour beginnt um 15:00 Uhr !!

Datum: 20.06.2015 | 15:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Wattenscheider Ehrenbürger

Unser Reihe zu Ehrenbürgern haben wir im Dezember mit in Bochum Geehrten eröffnet, jetzt geht es mit Wattenscheid weiter: Die Geschichte der Wattenscheider Ehrenbürgern wird eingebettet in die Verwaltungs- und Zechengeschichte. Außerdem wird wohl auch etwas über die Ehrenring-Träger und den Gertrudispreis zu berichten sein.

Referent: Stadtarchivar Andreas Halwer

Datum: 18.06.2015 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Mai 2015

Einblicke ins Bochum der Nachkriegszeit

Einen ungeschminkten Einblick in die ökonomischen, sozialen und kulturellen Gegebenheiten der unmittelbaren Nachkriegszeit in Querenburg gewährt Günter Brakelmann. Der evangelischer Theologe und Soziologe war von 1972 bis 1996 Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Ruhr-Universität.  Der renommierte Wissenschaftler stammt aus einer Bergarbeiterfamilie, wuchs im damals eher ländlich geprägten Querenburg auf. In „Meine Querenburger Jahre 1945 - 1952“ bietet Brakelmann die Alltagsgeschichte eines Jungen, Jahrgang 1931, für den die Jahre nach dem Kriegsende prägend für seine weitere Biographie waren: „Meine Oma kannte nur vier Bücher: die Bibel, das Gesangbuch, das Miet- und das Sparkassenbuch.“

Lesung: Prof. Dr. Günter Brakelmann

Datum: 28.05.2015 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

April 2015

„Geschichte und Bedeutung der Zeitmessung“ und Jahreshauptversammlung

Werner Glock hat die Turm-Uhr der Harpener Vincentiuskirche restauriert und manches andere historische Uhrwerk. Er ist nicht nur Sammler und Restaurator historischer Uhren, sonder auch Leiter des hiesigen Regionalkreises der "Deutschen Gesellschaft für Chronometrie e.V." (DGC). Er berichtet über den Wandel der Zeitmessung von Steinkreisen, Wasser-, Sand- und Sonnenuhren bis zu europäischen Räderuhren. Da geht es um die Findung des Längengrades auf See und der geopolitischen Auswirkung dieser Fähigkeit, aber auch um die Uhren in der Industriegesellschaft, Turm- und Taschenuhren sowie die Pünktlichkeit der Eisenbahn. Kurz: Um die Kulturelle Bedeutung von Uhren und Zeitmessung.

Anschließend – ab ca. 19:00 Uhr  - findet die Jahreshauptversammlung statt, zu der eine gesonderte Einladung erfolgt.

Referent: Dipl.-Ing. Werner Glock

Achtung Beginn: 18:00 Uhr

Datum: 16.04.2015 | 18:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

März 2015

Das Baudenkmal Ruhr-Universität Bochum

Die Ruhr-Universität Bochum wurde vor 50 Jahren eröffnet. Als erste Universität der Bundesrepublik und des Ruhrgebietes wurde der Campus in einem sehr ambitionierten Bauprogramm von namhaften Architekten erbaut und unter anderem mit hervorragenden Kunstwerken ausgestattet. Die Ruhr-Uni ist aus diesen Gründen ein Baudenkmal. Zur Baugeschichte und zum Umgang mit der Denkmalpflege gibt es viel Fakten, die hier erläutert werden sollen.

Referent: Hans H. Hanke

Datum: 26.03.2015 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Februar 2015

Bismarcks Turm im Stadtpark

Vor 200 Jahren, am 1. April 1815, wurde Otto von Bismarck geboren. Der bedeutende Politiker und Staatsmann  ist in Bochum vor allem durch den ihm 1910 gewidmeten Aussichtsturm im Stadtpark gegenwärtig geblieben. Der Bochumer Bismarckturm steht im Mittelpunkt der Bilderreihe, die von seiner Entstehung bis in die Gegenwart reicht. In einiger Hinsicht spiegelt der Umgang mit dem Turm die Geschichte Bochums wider.

Referent: Eberhard Brand

Datum: 26.02.2015 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Dezember 2014

Bochums vergessenene Ehrenbürger

Die Ehrenbürgerschaft als höchste kommunale Ehrung wird gegenwärtig in den Medien weniger im Kontext von Verleihungen als vielmehr wegen posthumer Aberkennungen thematisiert. Als verdienter, aber „vergessener Ehrenbürger“ gilt dagegen der Bochumer Kulturpolitiker Carl Rawitzki. Zum Thema stellt sich allerdings die Frage, ob es überhaupt „unvergessene“ Bochumer Ehrenbürger gibt. Die Kortum-Gesellschaft beabsichtigt, das im Rahmen eines Projekts näher zu untersuchen und der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Historiker und Archivar Marco Rudzinski macht den Anfang und widmet sich einigen oder allen vergessenen Ehrenbürgern des 19. Jahrhunderts: Kämper, Schultz und Pieper.

Referent: Dr. Marco Rudzinski

Datum: 04.12.2014 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

November 2014

Wie die Autobahn nach Bochum kam. Teil 2

Teil 2 des spannenden und kurz­weiligen Vortrags zur Verkehrsgeschichte skizziert mit vielen historischen Aufnahmen und alten Stadtplänen die Entstehung des heutigen Bochumer Auto­bahnnetzes. Das stadtgeschichtliche Thema wird erstmals in dieser Kompaktheit be­handelt und als eine zusammenhängende Entwicklung der Verkehrsplanung mit vielen interessanten Details dargestellt.  Ebenso kommen die Visionen der 1970er Jahre für ein Bundesfernstraßennetz im Ruhrge­biet zur Sprache. Auch auf den Masterplan der A40/B1 wird der Referent eingehen.

Referent: Johannes Habich

Datum: 13.11.2014 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Bochums "Zentrales Mahnmal" an der Pauluskirche

Am 12. Jahrestag der verheerendsten Zerstörung unserer Stadt durch alliierte Bomberverbände, dem 4. November 1956, wurde an der Pauluskirche ein Mahnmal in Erinnerung an "Bochums Schicksalstag", den 4. November 1944, enthüllt. Ein Jahrzehnt später, 1966, wurde das durch den Bildhauer Gerhard Marcks (1889-1981) geschaffene Denkmal zur zentralen Gedenkstätte unserer Stadt gegen "Gewaltherrschaft und Krieg" erweitert und mit einer zusätzlichen Widmung versehen.

Der bebilderte Vortrag versucht, die Geschichte dieses hochrangigen Denkmals nachzuvollziehen und stellt unter anderem Fragen nach der möglichen Intention des Künstlers, der damaligen Auftraggeber sowie der heutigen Wertschätzung, die nicht selten in der Titulierung "Trauernde Alte" gipfelt.

Referent: Eberhard Brand

Datum: 06.11.2014 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Bochum im Bombenkrieg: 4. November 1944

Eine Ausstellung des Bochumer  Zentrums für Stadtgeschichte / Stadtarchiv
Referent: Dr. Ralf Blank, Historisches Centrum Hagen


Auf diese wichtige Veranstaltung, an der wir nicht beteiligt sind, möchten wir hinweisen, weil sie inhaltlich auch im Zusammenhang mit dem Vortrag von Eberhard Brand zum zentralen Mahnmal steht, der in zwei Tagen, am 6.11. stattfindet.

Datum: 04.11.2014 | 17:30 Uhr
Ort: Wittener Str. 47, Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte / Stadtarchiv

Oktober 2014

Verschüttet, verborgen - vergessen? Archäologie in Bochum

Die Denkmalliste der Stadt Bochum umfasst vier Bodendenkmäler: die evangelische Kirche mit dem Friedhof Stiepel, den Steinbruch Klosterbusch in Querenburg, ein Stück paläontologisch wichtiges Ruhr-Ufer an der alten Fähre und den ehemaligen Adelssitz Haus Weitmar. Die Bodendenkmalpflege und Archäologie sind in Bochum also kein alltägliches Thema. Jetzt haben Grabungen im Schlosspark Weitmar gezeigt, dass Archäologie in diesen Breiten aber durchaus lohnenswert sein kann. Bei Haus Laer stehen nicht zuletzt durch die Initiative der Kortum-Gesellschaft zumindestens Beobachtungen der Straßenbaumaßnahmen durch Archäologen an.

Manuel Zeiler, wissenschaftlicher Referent der LWL-Archäologie für Westfalen / Außenstelle Olpe und zuständig für Bochum wird die Situation der Bodendenkmalpflege in Bochum beleuchten. Wolfram Essling-Wintzer, ebenfalls wissenschaftlicher Referent der LWL-Archäologie für Westfalen / Mittelalter- und Neuzeitarchäologie hat 2010 die Grabung in der Ruine von Haus Weitmar geleitet und wird die Ergebnisse vorstellen. 

Referenten: Dr. Manuel Zeiler und  Wolfram Essling-Wintzer M.A.

Datum: 23.10.2014 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Streit / Kultur: Von Bojen und Leuchttürmen

Bochumer Kulturgespräch

Die freie Kultur wächst und ankert in unbekannten Quartieren. Symphoniker, Kunst- museum und Schauspielhaus stehen fest gemauert. Alle seien ein wichtiger Bestandteil der Stadt und ihrer Entwicklung, heißt es. Aber der Stolz der Stadt ist Stürmen ausgesetzt: Hier fehlt das Geld, dort fehlt die Unterkunft. Und sehr oft fehlt das Verständnis. Und die Verständigung.

Zu Verständigung und Verständnis wollen wir in kultiviertem Streit beitragen. Unsererstes Gespräch gilt dem Zusammenwirken von etablierter und freier Kultur für die Entwicklung unserer Stadt. Wer setzt da eigentlich die entscheidenden Zeichen im Ansturm der Interessen? Die über die Stadt verteilten Bojen der freien Kultur oder die zentralen Leuchttürme der städtischen Institutionen?

Wir laden Sie ein zur ersten Streit/Kultur:
22. Oktober um 19:00 Uhr, Rottstraße 5 (Kunsthallen)
(Vorab, um 18 Uhr, findet ein Rundgang durchs Quartier Griesenbruch statt.)

Mit allen Gästen unterhalten sich: Regina Völz/Moderation, Olaf Kröck/Schauspielhaus Bochum, Georg Mallitz/RottStr5 Kunsthallen und Tim Köster/Zukunftsakademie NRW (angefragt).

Initiative Streit/Kultur:
Atelier 2neun2 / Bahnhof Langendreer e.V. / blicke filmfestival des ruhrgebiets / Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst e.V. / Freies Kunst Territorium / Rottstr5 Kunsthallen / Kortum-Gesellschaft Bochum e.V. / Oktober Kommunikationsdesign GmbH /
Theater Traumbaum / Freier Vogel

Datum: 22.10.2014 | 19:00 Uhr
Ort: Rottstraße 5 (Kunsthallen)

September 2014

Liturgische Gewänder des Mittelalters in der Propsteikirche

St. Peter und Paul ist die älteste Kirche in der Bochumer Innenstadt. Zu den in der Regel nicht öffentlichen Kunstwerken der Kirche gehören drei Messgewänder, auch Kaseln genannt. Die Gewänder sind 450 bis 500 Jahre alt. Es handelt sich um ein Marienmeßgewand, bestickt mit der „Wurzel Jesse“ und Maria. Das spätgotische Paskendal-Messgewand zeigt auf dem Rückenteil unter anderem den segnenden Christus mit Weltkugel. Auf der dritten Kasel findet sich eine Kreuzigungsgruppe mit Gottvater und Heiligem Geist. Manches andere Spannende ist zu sehen und ist zu diesen Schätzen aus Seide, Samt und Gold zu sagen. Das hat die Referentin 2013 mit drei Studentinnen des Kunstgeschichtlichen Institutes der Ruhr-Universität erforscht und dargestellt. Diese Erkenntnisse sind die Grundlage für den Vortrag. Der Vortrag ist der zweite, eigenständige Teil zu der Ausstellung, in der zuvor - am Tag des offenen Denkmals – unter Mitwirkung der Referentin Kaseln des 19. Jahrhunderts in der Propsteikirche gezeigt und erklärt wurden.

Die Referentin ist Expertin für  angewandte Kunst, Ornamentik
 und Gebrauchsgraphik und hat sich insbesondere auch mit europäischen Stickereien aus der Zeit 1300-1650 befasst.  Unter anderem hat sie seit 2010 Lehraufträge an der Fachhochschule Köln und der Ruhr-Universität Bochum inne.

Referentin: Dr. Uta-Christiane Bergemann

Datum: 18.09.2014 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

"Farbe" - Tag des offenen Denkmals

In diesem Jahr befasst sich der Tag des offenen Denkmals mit dem Motto „Farbe“ - einem wahren Universalthema, das sich auf Denkmäler sämtlicher Epochen beziehen lässt. Mit der Stadt Bochum, Studentinnen der Kunstgeschichte der Ruhr-Uni, Expertinnen und Experten stellt die Kortum-Gesellschaft folgende Objekte vor:

- „Die Farben des Himmels - Propsteikirche St. Peter und Paul“: Fenster und einige Messgewänder der Kirche. Führungen Verena Flor und Wibke Birth von 12:30 - 18:00 Uhr.

- „Wo die bunten Bauten stehen ... Farbe in der Stadt nach 1950“: die Berufsschulen, den Hauptbahnhof und die ehemaligen Stadtwerke. Führungen durch Linda Klunk ab Eingang Berufsschule 2 von 12:30 - 18:00 Uhr. Berufschule innen nur: 13:45 - 14:15 Uhr.

- „Der Charme des Art Déco - Das Verwaltungsgebäude der BoGeStra“. Führungen durch Julia Pätzold von 12:30 - 18:00 Uhr.

- „Farbiger als ihr Ruf - die Ruhr-Universität Bochum“. Nur eine Führung durch Hans Hanke von 16:00 - 17:30 Uhr, Start: Mitte der Petschelt Brücke über die Uni-Straße, das ist an der Treppe zur U35 Haltestelle "Ruhr-Universität".

- Bustour „Ignatius Geitel - Kunst aus farbigem Glas“. Eine Fahrt mit Clemens Kreuzer 12:15 - 18:00 Uhr, ab Rathaus.

- Bustour entlang der Punkte 1 bis 4 mit Julia Nünnerich von 12:30 - 18:00.

Auch andere Institutionen beteiligen sich wieder.

Sobald die Infobroschüre fertig ist, stellen wir sie zum download bereit.

Datum: 14.09.2014 | 12:00 Uhr
Ort: Rathaus Bochum, Willy-Brandt-Platz, Bochum

Juli 2014

Kortums Sommertreff

Ein bißchen Sonne und gute Laune, Gespräche, Grill und Kuchen, Kaffe, Bier und Sonstiges. Ein zwangloses Treffen ohne Programm. Mitglieder, Freunde und Neugierige sind herzlich eingeladen, gezielt oder spontan, kurz oder lang vorbeizuschauen. Willkommen!

Bei Regen, Sturm oder Schnee findet das Treffen nicht statt.

Datum: 19.07.2014 | 15:00 Uhr
Ort: Kortum-Gesellschaft, Bergstr. 68a

Kortums Geburtstag

Dr. Carl Arnold Kortum lebte von 1745 bis 1824 in Mühlheim, Duisburg, Dortmund, hauptsächlich aber in Bochum, wo er auch in der Grabstätte seiner Familie beerdigt ist. Er wirkte hauptsächlich als Arzt, war aber auch Forscher und Volksaufklärer. Als Schriftsteller kam er vor allem durch sein „Jobsiade“ zu Ruhm und Bekanntheit bis in Gegenwart.  Er ist Namenspatron unserer „Kortum-Gesellschaft“. Zum 269. Geburtstag von Dr. Carl Arnold Kortum schmücken wir sein Grab mit einem Blumenstrauß. Dann besuchen wir die Ausstellung im benachbarten Stadtarchiv.

Hinweis: Das Grab Kortum steht erhöht und gut sichtbar am Rand der Wittener Straßee im Kortum-Parks bei ARAL / BP.

Datum: 05.07.2014 | 15:00 Uhr
Ort: bei Wittener Strasse 45, Kortum-Park, Kortum-Grab

Wie die Autobahn nach Bochum kam

Der pensionierte Schulleiter Johannes Habich widmet sich einem verkehrspolitischen Thema. Herausgekommen ist ein spannender und kurzweiliger Vortrag mit vielen historischen Aufnahmen und alten Stadtplänen, der die Entstehung des heutigen Bochumer Autobahnnetzes skizziert. Das stadtgeschichtliche Thema wird erstmals in dieser Kompaktheit behandelt und als eine zusammenhängende Entwicklung der Verkehrsplanung mit vielen interessanten Details dargestellt.  Ebenso kommen die Visionen der 1970er Jahre für ein Bundesfernstraßennetz im Ruhrgebiet zur Sprache. Auch auf den Masterplan der A40/B1 wird der Referent eingehen. Dieser erste Teil konzentriert sich auf die Geschichte des Ruhrschnellwegs, also die heutige A40. Der zweite Teil folgt im Herbst 2014.

Referat: Johannes Habich

Datum: 03.07.2014 | 19:00 Uhr
Ort: Kortum-Gesellschaft, Bergstr. 68a

Juni 2014

Denkmäler für Grubenunglücke

Es ist eine abgeschlossene Epoche in unserer Region: Aus der Zeit des 19. Jahrhunderts bis in die 1980er gibt es Denkmäler für Bergarbeiter, die bei Grubenunglücken zu Tode kamen. Zu den Ursachen zählten Schlagwetter-, Kohlenstaub- und Sprengstoffexplosionen, Wassereinbrüche und Einstürze. Als ein Zeichen der Anteilnahme, als sichtbarer Ort der Trauer, als repräsentative Selbstdarstellung der Zechen, aber auch als eine Ablenkung von  der eigenen Verantwortung  der Betriebe für  technische Versäumnisse  wurden zentrale Gedenkstätten errichtet. An ihren unterschiedlichen Gestaltungen und Inschriften kann man heute die Botschaft ablesen, die über die Trauer hinaus an die Bergarbeiter und in die Region ausgesandt werden sollte.

Rainer Slotta war als Industriearchäologe 1987 bis 2012 der international renommierte Direktor des Deutschen Bergbau-Museums Bochum.

Referat: Prof. Dr. Rainer Slotta

Datum: 12.06.2014 | 19:00 Uhr
Ort: Kortum-Gesellschaft, Bergstr. 68a

April 2014

Jahreshauptversammlung

Rückblick, Ausblick, Rechenschaftsberichte, Wahlen und Meinungsaustausch, wie gewohnt. Eine schriftliche Einladung erfolgt satzungsgemäß gesondert und schriftlich.

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Niederschrift zur Jahreshauptversammlung 2013
3. Jahresberichte 2013
4. Änderungen in Vorstand und Beirat
5. Ehrungen
6. Kassenbericht, Prüfungsbericht, Entlastung
7. Wahlen
8. Sonstiges 

Datum: 10.04.2014 | 19:00 Uhr
Ort: Kortum-Gesellschaft, Bergstr. 68a

März 2014

Kohle, Stahl und Eisenbahn – „Bochum-Präsident“

Der 75-minütige Film schließt die Trilogie „Eisenbahn und Bochum“ von Rolf und Achim Schlafke ab. Nach den Komplexen „Rheinischer Bahnhof“ (2006) und „Bergisch-Märkischer Bahnhof“ (2010) unterstreicht der neue Film (2012) besonders die Wechselbeziehung zwischen Eisenbahnwesen und Schwerindustrie am Beispiel des Stahlstandorts Bochum. Abschließend erleben die Betrachter eine faszinierende Bahn-Fahrt mitten ins Herz des größten noch vorhandenen Montanindustrie-Komplexes des Reviers. - Materialgrundlage dieser filmischen Raritäten sind wieder die teilweise sensationellen Farbfilme aus den 1960er- bis 1980er-Jahren der Filmemacher, aktuelles Fotomaterial sowie historische Karten und Bilder.

Anschlussgespräch: Dr. Rolf Schlafke

(Wiederholung aus dem Vorjahresprogramm)

Datum: 13.03.2014 | 19:00 Uhr
Ort: Kortum-Gesellschaft, Bergstr. 68a

Dezember 2013

Bochumer Sprachgeschichte

Die Bochumer Sprachgeschichte ist – wie die des ganzen Ruhrgebiets – sehr aspektreich. Allein schon die unterschiedlichen Typen von Namen würden ein abendfüllendes Thema darstellen.

Im Vortrag soll es aber vor allem darum gehen, den Hauptzug der Sprachgeschichte herauszuarbeiten: die plattdeutsche Prägung. Das gilt schon für den altniederdeutschen Anfang um 900, setzt sich fort in den mittelniederdeutschen Urkunden und manifestiert sich sogar im 20. Jahrhundert noch in plattdeutscher Literatur (etwa von Carl Regelmann).

Es gibt aber auch Wirkungen des Plattdeutschen, die gern übersehen werden. Alle Kennzeichen der Umgangssprache im Bereich Morphologie und Syntax lassen sich als plattdeutsche Interferenzen erklären. Und auch im Wortschatz sind viele Wörter aus dem Platt erhalten (z.B. Pütt und Pott).

Vortrag: Prof. Heinz Menge

Datum: 12.12.2013 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Zwischen Annäherung und Distanz, Zustimmung und Gegnerschaft

Das Verhältnis der katholischen Kirche in Bochum zum Nationalsozialismus
in der Anfangszeit des Dritten Reiches.

Aus unveröffentlichten Forschungen wird berichtet, wie sich die Wende der
deutschen Bischöfe von konsequenter Gegnerschaft zur NSDAP vor 1933 zur
wohlwollenden Akzeptanz des Dritten Reiches im Frühjahr 1933 auf den
Bochumer Katholizismus auswirkte: wie sich in ihm 1933/34 nationale, teils
nationalsozialistische Euphorie, Resignation, aber auch erster Widerstand zeigten. 

Vortrag: Clemens Kreuzer

Datum: 05.12.2013 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

November 2013

Carl Arnold Kortum - der größte Sohn der Stadt

Kortum als Bochumer Erinnerungsort.

 

Dem Gedenken an den Arzt, Literaten und Universalgelehrten Carl Arnold Kortum begegnet man in Bochums öffentlichem Raum beinahe auf Schritt und Tritt. Obgleich er in Mülheim an der Ruhr geboren wurde, betrachten ihn die Bochumer als "größten Sohn der Stadt". Welche Gründe sind es, die Kortum für Bochums kollektives Gedächtnis so nachdrücklich empfehlen?

Welche Facetten von Leben und Werk machen seine Größe und Berühmtheit aus, so dass man noch heute eines Mannes des 18. Jahrhunderts gedenkt? Diesen und anderen Aspekten wird nach einer Darstellung von Kortums Leben und Werk aus Bochumer Perspektive in dem bebilderten Vortrag nachgegangen werden.

Vortrag: Dr. Stefan Paetzold

Datum: 28.11.2013 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Jacob Mayer und Bochum

Im Nachklang des 200. Geburtstages von Jacob Mayer, dem Begründer des Bochumer Vereins und der örtlichen Stahlindustrie, befasst sich der Vortrag mit unterschiedlichen Facetten einer nicht unproblematischen Beziehung. Beleuchtet werden die Rolle Bochums in der Biographie des Industriepioniers und seine Aktivitäten vor Ort. Darüber hinaus soll Jacob Mayers lokales „Nachleben“ bis in die Gegenwart einer genaueren Betrachtung unterzogen werden.

Vortrag Dr. Marco Rudzinski

Datum: 14.11.2013 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

Oktober 2013

175 Jahre Sparkasse Bochum

Gegründet wurde die Sparkasse 1838, um die Ersparnisse von Handwerkern, Bauern, Fabrikarbeitern, Tagelöhnern, Gesellen und weiblichen Dienstboten zinsbringend fürs Alter anzusammeln – ein damals ganz ungewöhnliches und von den an heimische Sparstrümpfe gewöhnte Bürger zunächst beargwöhntes Vorhaben. Über den Zusammenschluss mit der Sparkasse des benachbarten ländlichen Raumes entstand 1929 zunächst die Kommunalbank, die dann zur heutigen Sparkasse Bochum wurde.

Die Gründung 1838 fiel in einen entscheidenden Abschnitt in der Entwicklung unserer Stadt. Denn im 19. Jahrhundert begann die Geschichte der Industrialisierung, und damit der Aufstieg Bochums zu einer bedeutenden Wirtschafts- und Kulturmetropole in Deutschland.  Seit 1838 ist die Sparkasse  für die Menschen in dieser Stadt ein zuverlässiger Partner in allen finanziellen Angelegenheiten und ein wichtiger Faktor für wirtschaftliche Stabilität und finanzielle Sicherheit.

Die Kortum-Gesllschaft gratuliert der Sparkasse mit einem  Vortrag und einen kleinen Ausstellung in ihrem Schaufenster. Das ist auch als Danke für langjährige Unterstützung gedacht.

Vortrag: Dr. Hans H. Hanke

Datum: 10.10.2013 | 19:00 Uhr
Ort: Bergstr. 68a, Kortum-Gesellschaft

September 2013

Kunst aus Glas. Eine Exkursion.

Ignatius Geitel (1913-1985) gehört zu den bedeutendsten Bochumer Künstlern.

In den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat er auch immer wieder Kunst im öffentlichen Raum unserer Stadt geschaffen, Schulen und Kirchen, Wohn- und Geschäftshäuser künstlerisch gestaltet. Immerhin 31 Werke listet der Kunstführer „Kunst auf Schritt und Tritt in Bochum“ von ihm auf, weit mehr als von jedem anderen Künstler. Reliefs, Sgraffitos, Mosaiken und Klinkerbilder entstanden aus seiner Hand oder nach seinen Entwürfen, vor allem aber zahlreiche großartige Glasarbeiten.

Mit seiner strahlenden Glaskunst hat Ignatiu Geitel einen besonderen Akzent im Bochumer Kunstschaffen hinterlassen. Sie soll deshalb im Mittelpunkt von Veranstaltungen stehen, die aus Anlass seines 100. Geburtstags stattfinden: Am 26.9. wird die GLS-Bank in ihrer Filiale am Schauspielhaus eine Ausstellung von Entwürfen und kleineren Werken seiner Glaskunst eröffnen, am 27.9. die Kortum-Gesellschaft eine Bus-Exkursion zu seinen wichtigsten Glasarbeiten in Bochum durchführen. Manche Ziele dieser Rundfahrt sind sonst nicht zugänglich.

Nicht nur die Mitglieder der Kortum-Gesellschaft, auch interessierte Gäste sind willkommen, alle Exkursionsteilnehmer von der GLS-Bank zur Vernissage am Vorabend eingeladen.

Exkursion

Freitag, 27.9.2013, 13.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr Geitel-Glaskunst im Stadtbild Bus-Exkursion zu Glasarbeiten des Künstlers. Treffpunkt: 13.30 Uhr im Foyer des ehemaligen Stadtwerke-Hauses, Massenbergstraße 15

Verlauf:

Stadtwerke-Haus: Erläuterungen zur 50er-Jahre- Architektur und zur Glasfensteranlage von Geitel.
Heinrich-Böll-Gesamtschule: Besichtigung der Glasfensteranlage und Erläuterungen zum Kunstwerk.
Heilig-Geist-Kirche Harpen: Filmvorführung zur Entstehung der Kirchenfenster Geitels in dieser katholischen Kirche Harpen. Besichtigung der Geitel-Fenster mit Erläuterungen zu ihrer Ikonographie.
Hauptfriedhof Freigrafendamm: Besichtigung des Niobe-Glasmosaiks. Erläuterungen zu seiner Entstehung und künstlerischen Bedeutung.
Haus Kemnade: Besichtigung der Glasfenster mit Jobsiade-Motiven, dazu die Kortum-Zitate.
Ehemaliges Geitel-Atelier: Besichtigung mit Original-Werken des Künstlers.
Rückfahrt zum Hbf.
Erläuterungen: Sepp Hiekisch-Picard (Kunstmuseum Bochum), Inge Diergardt, Dr. Hans Hanke, Clemens Kreuzer.
Veranstalter: Kortum-Gesellschaft Bochum e.V.

Karten: Ticketshop Bo-Marketing, Huestraße 9. (Preis: 12 Euro) Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Datum: 27.09.2013 | 13:30 Uhr
Ort: ehemaliges Stadtwerke-Hauses, Massenbergstraße 15.

Ausstellung Ignatius Geitel

Ignatius Geitel (1913-1985) gehört zu den bedeutendsten Bochumer Künstlern. In den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat er auch immer wieder Kunst im öffentlichen Raum unserer Stadt geschaffen, Schulen und Kirchen, Wohn- und Geschäftshäuser künstlerisch gestaltet. Immerhin 31 Werke listet der Kunstführer „Kunst auf Schritt und Tritt in Bochum“ von ihm auf, weit mehr als von jedem anderen Künstler. Reliefs, Sgraffitos, Mosaiken und Klinkerbilder entstanden aus seiner Hand oder nach seinen Entwürfen, vor allem aber zahlreiche großartige Glasarbeiten.

Mit seiner strahlenden Glaskunst hat Ignatius Geitel einen besonderen Akzent im Bochumer Kunstschaffen hinterlassen. Sie soll deshalb im Mittelpunkt von Veranstaltungen stehen, die aus Anlass seines 100. Geburtstags stattfinden.

Am 26.9. umd 18:00 wird die GLS-Bank in ihrer Filiale am Schauspielhaus eine Ausstellung von Entwürfen und kleineren Werken seiner Glaskunst eröffnen. Die Ausstellung wird bis zum 15.11.2013 gezeigt.

Ignatius Geitel auf Facebook

Datum: 26.09.2013 | 18:00 Uhr
Ort: GLS - Bank, Filiale am Schauspielhaus

"Neue Ideen für das Quartier Alter Bahnhof"

Gibt es neue Ideen für das Quartier Alter Bahnhof ? Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen präsentieren die Ergebnisse des 8. Studentenworkshop des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz "Neue Ideen für das Quartier Alter Bahnhof".

Themenschwerpunkte:
Denkmalpflege im städtebaulichen Kontext
Nutzungskonzepte für das prägende und unverzichtbare Kirchengebäude
Profilstärkung des Stadtteils

Es sind alle eingeladen, die das Thema interessiert.

Datum: 14.09.2013 | 10:00 Uhr
Ort: Lutherkirche Bochum-Langendreer. Alte Bahnhofstraße 168

Tag des offenen Denkmals

Exkursionen und Besichtigungsmöglichkeiten zeigen Bochumer Bauten, deren Geschichte im Guten wie im Schlechten beachtenswert und diskussionsfähig ist. Das reicht von pompösen NS-Bauten bis hin zur "langweiligen" Tiefgarage, von der verlassenen Architekturschönheit am Bochumer Verein bis hin zum hilfreichen Weiterbau einer der ältesten Kirchen Bochums in Harpen.

Das Motto des Denkmaltags am 8. September 2013 heißt: "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?". Damit steht 2013 ein Thema im Mittelpunkt, das einen außerordentlich weiten Interpretationsspielraum lässt und sich auf so gut wie alle Denkmale und Denkmalgattungen beziehen lässt. Das Motto greift die zentralen Fragestellungen der Denkmalpflege auf, die am Tag des offenen Denkmals öffentlich diskutiert werden sollen: Was ist wert, erhalten zu werden und weshalb? Was macht Denkmale unbequem und warum? Gibt es überhaupt "bequeme" Denkmale?

Nicht jedes Gebäude kann und muss erhalten werden. Jedoch ist für jede Gesellschaft eine gründliche Auseinandersetzung und bewusste Entscheidung darüber, welche Denkmale wir schützen oder abreißen und aus welchen Gründen, notwendig, um unsere Vergangenheit in all ihrer Schönheit, ihrem Zauber aber auch ihrer Brutalität und Gewalt für künftige Generationen als unser Erbe sichtbar zu bewahren. Jedes Denkmal hat eine einzigartige Geschichte, einen einzigartigen baulichen Zustand und steht räumlich in einem einzigartigen Kontext.

Gleichzeitig mit dem Bochumer Tag des offenen Denkmals wird ebenfalls in der Lutherkirche ein Workshop des deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz eröffnet. Näheres unter dem zweiten Programmpunkt am 8.9.2013.

Es werden Touren mit 2 Bussen angeboten, es sind aber auch Alle eingeladen, die Denkmäler direkt zu besuchen. Führungen werden dort durch Studierende des Kunstgeschichtlichen Institutes der Ruhr-Universität Bochum angeboten.

 

download: Broschüre Bochumer Tag des offen Denkmals 2013

 

Homepage des deutschen Tages des offen Denkmals

Datum: 08.09.2013 | 10:00 Uhr
Ort: Lutherkirche Bochum-Langendreer. Alte Bahnhofstraße 168

"Neue Ideen für das Quartier Alter Bahnhof"

8. Studentenworkshop des DNK

Der Bochumer Stadtteil Langendreer im südöstlichen Ruhrgebiet blickt zurück auf eine lange und wechselvolle Geschichte. Aus einer kleinen Ansiedlung im 9. Jahrhundert entwickelte sich ein Dorf mit einem Rittersitz und einer Kirche, deren Ursprung im 12. Jahrhundert liegt. Die ländliche Prägung mit wenigen großen Höfen veränderte sich deutlich mit dem Beginn der industriellen Kohleförderung und der Errichtung eines großen Güterbahnhofs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Amt Langendreer wuchs stetig und bestand bald neben dem eigentlichen Dorf auch aus mehreren Ortsteilen. Im Jahr 1929 musste die Eigenständigkeit aufgegeben werden und es erfolgte die Eingemeindung in die Stadt Bochum.

Der Ortsteil Alter Bahnhof wurde als urbane Stadterweiterung mit dem Dorf durch repräsentative Verwaltungsbauten einer „neuen Mitte“ des 19. Jahrhunderts verbunden. Das Quartier erlebte zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine Blüte als Einkaufsbereich mit aufwändigen Geschäftshäusern und Kirchen in historistischen Stilformen. Der Bereich Alter Bahnhof in Langendreer ist zwar bis heute eines der am besten erhaltenen wilhelminischen Stadtquartiere in Westfalen, aber er ist auch von Überformung, Leerstand und sozialen Problemen geprägt.

Die neugotische Lutherkirche ist sanierungsbedürftig und seit Juni 2013 entwidmet. Es bedarf eines sinnvollen Konzeptes zur Nutzung und Revitalisierung der Kirche und des Quartiers. Hier bieten sich große Chancen, einen bemerkenswerten Stadtteil der großen Ruhrgebietsstadt Bochum weiter zu entwickeln.

Der Workshop des Deutschen Nationalkomitees mit Studierenden aus ganz Deutschland und aus vielen Fachrichtungen findet vom 8. - 14. September 2013 in Bochum-Langendreer statt. Interessierte können in dieser Woche gerne im Projektraum im Gemeindehaus an der Wittenbergstraße 11, Nähe Lutherkirche, vorbeischauen. Besonders willkommen sind Gäste zur am Samstag, den 14.09. um 10:00 in der Lutherkirche zur Schlusspräsentation mit öffentlicher Diskussion.

Der Workshops und der Bochumer Tag des offenen Denkmals werden eröffnet durch
Landtagspräsidentin Carina Gödecke und Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz

Datum: 08.09.2013 | 10:00 Uhr
Ort: Lutherkirche Bochum-Langendreer. Alte Bahnhofstraße 168