„In das unendliche All des

blauen Aethers“

 

Die aufregenden Anfänge der Bochumer Luftfahrt

 

Hans Joachim Kreppke

 

„Ungeheure Menschenmengen“ strömten am Nachmittag des 3. Mai 1882 - einem Buß- und Bettag - zum Schützenhof hinauf und in den Stadtpark. 99 Jahre nach dem ersten Ballonaufstieg der französischen Brüder Montgolfier sollte die Luftfahrtgeschichte Bochums heute ihren Anfang nehmen.1 Wenn auch für leibliches Wohlergehen, allerlei Zerstreuung und musikalische Umrahmung aufs Beste gesorgt war, die Füllung des Fluggerätes mit dem notwendigen Gas stellte die erwartungsfrohen Menschen auf eine harte Probe. Tage zuvor hatte der Aufstieg zweimal wegen ungünstigen Wetters verschoben werden müssen und heute dauerte die Prozedur schon neun geschlagene Stunden. Gegen 7 Uhr abends hob sich der große Ballon unter dem Jubel der Zuschauer endlich vom Vorplatz des Schüt­zenhofes empor, gelenkt von der berühmten Aeronautin Auguste Securius, die „fahnenschwenkend“, wie die Presse dichtete, „in das unendliche All des blauen Aethers“ hinaufstieg. Es war die 133. Auffahrt der mutigen Frau. Zwischen Olfen und Datteln ging Frau Securius am Abend nieder und kehrte in der Frühe gegen vier Uhr nach Bochum zurück. Am folgenden Sonntag erfüllte sie den Wunsch nach Wiederholung des Unternehmens und dankte im Märkischen Sprecher für die freundliche Aufnahme „Seitens des Publicums, der wohllöblichen Polizeibehörde, der verehrlichen Direction der hiesigen Gasanstalt, den Herren Vertretern der Presse, sowie der Familie Schumacher“. Mit Freude, aber auch mit Bangen und peinlichem Erinnern war diesem aufregenden Ereignis in Bochum entgegengesehen worden.

 

Carl Schumacher, der Schützenhofwirt, hatte Mut bewiesen, als er Auguste Securius 1882 nach Bochum einlud. Sieben Jahre zuvor, am 20. Juni 1875, war seinem Vorgänger ein erster - missglückter - Ballonstartversuch nach Strich und Faden außer Kontrolle geraten.2 Ein undiszipliniertes Bochumer Publikum, genervt freilich durch stundenlanges War­ten und das ungeschickte Taktieren des „be­rühmten Luftschiffers Herrn Pander“, ließ das Unternehmen in einem Desaster enden. Tausende waren auch damals zum Schützenhof gepilgert, um dem ersten Ballonstart vor Bochums hochgelegener Veranstaltungshalle beizuwohnen. Die Füllung des Gerätes hatte schon in den Morgenstunden begonnen, doch „wiewohl von Seiten der Gas-Anstalt dem Zuleitungsrohr für den Ballon der stärkste Druck gegeben war“, das Werk wollte nicht gelingen. Gegen sechs Uhr abends, als der Start beginnen sollte und erster Unmut keimte, lag die Hülle noch flach am Boden. Sie machte auch wohl, wie ­die Zeitung anderntags bemerkte, wegen ihrer zahlreichen Flicken den Eindruck eines „abgenutzten Möbels“. Herrn Pander war der Fehler unterlaufen, das Misslingen der Aktion nicht rechtzeitig eingestanden zu haben. Als er sich anschickte, den Ballon zu verpacken, flogen die ersten Biergläser und Stühle. Die beschwichtigende Ankündigung, den Startversuch am kommenden Mittwoch an der Gas-Anstalt auf seine Kosten wiederholen zu wollen, erreichte das aufgebrachte Publikum nicht mehr. Der bedrohlichen Lage entzog sich der Luftschiffer durch Flucht.

 

Eine halbe Stunde, so hieß es, habe der Poli­zei-Commissar Böttcher mit dem Wachtmeister Nachtweih und drei Sergeanten durch friedliches Zureden versucht, die Wogen des „Volksunwillens“ zu glätten. Heinrich Döhmann, Besitzer des Schützenhofes, der gerade vor einer Woche die Leitung Herrn Häuser übertragen hatte, nahm beherzt die „gesammte Tageskasse in Beschlag“, um die Besucher gegebenenfalls entschädigen zu können. Im Etablissement war die Zerlegung des Mobiliars in vollem Gange, als schließlich auch Steine gegen die Beamten selbst flogen. Dem einen wurde der Uniformrock zerrissen, dem anderen die Stiefel. Dem Poli­zei-Commissar warf man „Sand aus den am Bal­lon befestigten Säckchen in's Gesicht“. In dieser kritischen Lage verblieb der Obrigkeit keine andere Wahl als durchzugreifen und den Saal mit gezogener Waffe zu räumen. Der Säbel des Poli­zei-Com-missars Böttcher zer­brach dabei in zwei Teile. Vor der geballten fünfköpfigen Staatsgewalt flüchteten Provokateure und Fried­fertige glei­chermaßen durch die Anlagen des Schüt­zenhofes und verwüsteten sie. Unten am Becktor wur­den zwei Bürger, die man für Kom­pagnons des Luft­schiffers hielt, „in unwürdigster Weise mit einer Tracht Schlä­ge tractirt“.

 

Im Jahre 1882, vor dem Start von Frau Securius, hatte die Zeitung die Bochumer Bürger ermuntert, das fortschrittliche Unternehmen nach Kräften zu unterstützen, was auch ge­schah. Für die Zukunft der Wissenschaft und auch für das „practische Leben“ sei die Förderung der Luftfahrt von „ein­schneidendster Bedeutung“. Kein Wun­der, dass auch das Militär von Anfang an ein Auge auf diese Ent­wicklung warf. Schon 1793 setzte die fran­zösische Revolutionsarmee Ballons zu Aufklärungsflügen ein. Ähnlichen Zwecken diente die neue Technik im amerikanischen Sezessionskrieg 1861-65. Und als deutsche Truppen 1870 Paris umzingelt hatten, mussten sie hilflos mitansehen, wie Ballons Nachrichten und Personen hinüber ins unbesetzte Frankreich brachten. Von einer ersten Luftbrücke darf gesprochen werden. In Dutzenden von Flügen sollen neun Tonnen Post und 155 Menschen befördert worden sein. Mitgenommene Brieftauben brach­ten Nachrichten zurück in die Stadt. Der letzte Ballon freilich, der am 28. Januar Paris verließ, über­brachte die Nachricht von der französischen Kapitulation.

Trotz mancher Teilerfolge behielt die Skepsis der Militärs gegenüber dem Ballon, gerade auch in Deutsch­land, die Oberhand. Viele Jahrzehnte nach seiner Entwicklung war dieser Flugkörper zwar immer noch das einzige brauchbare Gerät, mit dem sich Menschen vom Boden lösen konnten; alle Versuche jedoch, ihn lenkbar zu machen, waren letztlich gescheitert. Der anfängliche Enthusiasmus erlahmte und erst Luftschiff und Flugzeug sollten hier die Wende bringen. Der Meteorologie freilich verschafften die nimmermüden Aufstiege der Wissenschaftler nützliche Ergebnisse. Unübersehbar im Vordergrund stand aber das artistische Moment der Ballonfahrt. Die wagemutigen und ideenreichen Aeronauten und Fallschirmspringer begeisterten über viele Jahre das Publikum mit ihren aufregenden Darbietungen zwischen Sport und Schaustellerei. Dem Volk schenkten die Ungetüme des Himmels die größte Freude.

 

Die Gebrüder Damm, die 1892 aus 2000 Metern Höhe einen „Fallschirm-Absturz“ über Bochum wagten, versetzten das Publikum in helle Begeisterung. Sie nahmen auch mutige Passagiere mit an Bord, z.B. den Prokuristen der Victoria-Brauerei, Herrn Stüttgen, der anschließend erläuterte, es sei „in den oberen Schichten recht unangenehm kalt gewesen“ und seien „daselbst Schneeflocken bemerkt worden“. Im gleichen Jahr erschien Miß Polly in Bochum, die gefeiertste Aeronautin ihrer Zeit.3 Auch Käthchen Paulus, wie sie wirklich hieß, schaff­te den Aufstieg erst im zweiten Versuch, was ihr das Publikum verzieh. Nach vierzehnstündiger Füllung gelang der Start nur mit Mühe. „Mit einem Fuß auf dem Gondelrand stehend und die Matrosen-Mütze schwenkend“ entschwebte sie schließlich. Doch schon am Gysenberg bei Herne kam die Unglückliche nieder. Miß Polly musste „unter Zuhülfenahme einer Leiter“ vom Baum genommen werden. Abgekämpft und zerzaust kehrte sie spät am Abend zum Startplatz zurück. Ihr Mut machte sie dennoch zum Liebling des Publikums. In den folgenden Jahren stieg Miß Polly noch siebenmal vom Schützenhof auf. Ihr „Luftritt“, ohne Gondel und auf einem Karussellpferd sitzend, blieb den Bochumern noch lange in Erinnerung.

 

Solch aufwühlende Erlebnisse wurden den Menschen durch risikofreudige Wirte ermöglicht, die mit immer neuen Ideen versuchten, die Zugkraft ihrer Lokale zu erhöhen. Dem Schützenhof folgten auch einige der umliegenden Aus­flugsgaststätten, deren Säle und ausgedehnte Gartenanlagen in der Lage waren, große Men­schenmengen aufzunehmen. An guten Tagen konnte die Zahl der Besucher in die Tausende gehen. Dem mit Kind und Kegel herbeiströmenden Publikum wurde trotz knapp­ster Bud­gets das Gefühl zuteil, einem besonderen Ereignis bei­zuwohnen und nicht ausgeschlossen zu sein. Angesichts dieser mehr als hun­dert Jahre zurückliegenden Gepflogenheiten er­scheint uns der heutige Ruf nach „Erleb­nis-Gastronomie“ - als dem Fort­schritt schlecht­hin - in einem anderen Licht.

 

Und es gab auch schon Bochumer, die den Ballonsport mit Leidenschaft und Profession selbst betrieben. Die Ortsgruppe Bochum des „Niederrhei­nischen Ver­eins für Luftschiffahrt“, die mit sechs Ver­schworenen begonnen hatte, konn­te am 27. September 1908 den eigenen Ballon „Bo­chum“ in Betrieb nehmen. Unter den jetzt 54 Mitgliedern waren prominente Namen wie Fritz Baare, Direktor des Bochumer Vereins, der Zei­tungsverleger Otto Dierichs und der Wagenfabrikant Oscar Lueg. Dem Taufakt4 an der Gasanstalt des Bochumer Vereins gingen Reden des Vorsitzenden Dierichs und Dr. Bamlers, des Gründers des Niederrheinischen Vereins, voraus, in denen die Ergebnisse der bisher geleisteten Arbeit gewürdigt und die zukünftigen Ziele abgesteckt wur­den. In Sonderheit solle der Ballon „der Wissenschaft dienen“ und „im Falle der Not dem Rufe des Kaisers Folge leis­ten“. Fräu­lein Hilda Baare deklamierte einen patrioti­schen Prolog, worauf Frau Dr. Baare „mit einem Becher flüssiger Luft“ die Taufe unter Böller­schüssen voll­zog. Mit vier Personen in der blumen­geschmückten Gon­del stieg „Bochum“ mittags um kurz vor ein Uhr unter den Hoch­rufen der Versammelten und den Klän­gen des West­falenliedes auf. Um 8.35 Uhr abends erreichte den Märki­schen Spre­cher das Tele­gramm: „Nach wunderbarer Fahrt 6.10 Uhr glatt 1 Kilometer östlich von Nord­hausen gelandet. Ballon pracht­voll. Hurra Bo­chum!“

 

Auf einem freien Feld in der Nähe des Harpener Amtshauses versuchte am 2. Januar 1910 ein Bochumer Aeronaut mit seinem „selbstkonstruierten Flugapparat“ aufzusteigen. Das Gerät habe aber, wie die Presse schreibt, den Gehorsam verweigert. Es sei dann von seinem Erfinder auf einen Wagen gepackt und nach Hause gefahren worden.5 Von einem „Bochumer Aviatiker Kluge" wird noch im gleichen Jahr berichtet, er habe bei Versuchen auf der Hillerheide bei Reck­linghausen mit einem selbst­gefertigten Flugkörper etwa zwei Meter vom Boden abgehoben. Das waren vermutlich - mit aller Vorsicht betrachtet - die mühsamen Anfänge des Motorfliegens in Bochum. Doch das ist eine andere Geschichte.

 

Ballonaufstiege im Bochumer Raum

 

? 1857

28.6. Auflassort nicht genannt, Professor Bentham, „Bei Gelegenheit des weit und breit bekannten Bochumer Schüt­zenfestes“6

? 1873

22.6. Schützenhof, Castroperstr. 43 (Hein­rich Döh­mann)

? 1875

20.6. Schützenhof (Johann Häuser), Pander, Aufstieg misslungen

? 1882

3.5. Schützenhof (Carl Schumacher), Auguste Securius, Ballon „Bellevue“

7.5. Schützenhof (Carl Schumacher), Auguste Securius, Ballon „Bellevue“

31.5. Schützenhof (Carl Schumacher), Auguste Securius, Ballon „Bellevue“

? 1884

13.7. Berliner Hof, Bahnhof Süd (Christian Viebahn)

? 1888

15.7. Schützenhof (Carl Schumacher), F. Wennerwald und A. Larsen, Ballon „Komet“

? 1892

17.4. Schützenhof (Carl Schumacher), Gebrüder Damm, Ballon „Carl Heintze, Berlin“7

24.4. Schützenhof (Carl Schumacher), Gebrüder Damm, Ballon „Carl Heintze, Berlin“

1.5. Schützenhof (Carl Schumacher), Gebrüder Damm, Ballon „Carl Heintze, Berlin“

5.6. Schützenhof (Carl Schumacher), Verein zur För­derung der Luftschiffahrt Köln

29.6. Schützenhof (Carl Schumacher), Fr. Rick, V.z. Förderung d. Luftschiffahrt Köln

21.9. Schützenhof (Carl Schumacher), Miß Polly

? 1893

7.5. Schützenhof (Carl Schumacher), Gebrüder Damm

20.8. Schützenhof (Carl Schumacher), Gebrüder Damm, Ballon „Komet“

27.8. Schützenhof (Carl Schumacher), Gebrüder Damm, Ballon „Komet“

8.10. Schützenhof (Carl Schumacher), Miß Polly, Bal­lon „Columbus“

15.10. Schützenhof (Carl Schumacher), Miß Polly, Bal­lon „Columbus“

22.10. Schützenhof (Carl Schumacher), Miß Polly, Bal­lon „Columbus“

? 1894

14.5. Schützenhof (Carl Schumacher), Fr. Rick

7.10. Schützenhof (Carl Schumacher), Miß Polly und Ferell, Ballon „Phönix“

? 1895

21.7. Felsenburg, Wittenerstr. 84 (G. A. Kaminski)

? 1896

19.7. Hirschgarten, Wittenerstr. 18 (Fritz Wölting)

? 1897

11.7. Schützenhof (Carl Steiner), Miß Polly und Ferell, Ballon „Columbus“

25.7. Schützenhof (Carl Steiner), Ferell, Ballon „Columbus“

? 1898

17.4. Schützenhof (Paul Drexelius), Ferell, Ballon „Kos­min“

? 1901

2.6. Schützenhof (Heinrich Burgdorf), Miß Polly

? 1904

14.8. Kaiseraue, Josefinenstr. 29 (Hermann Schmitz), Paul Feller, Ballon „Metropol“

21.8. Kaiseraue (Hermann Schmitz)

28.8. Rechener Waldschenke, Königsallee 93 (Wil­helm Schikowski), „Lenkbares Luftschiff des Gra­fen Zeppelin und Absturz des Herrn Landois mittelst Fallschirm“

? 1905

21.6. Engelsburg, Essenerstr. 2 (Eugen Bend­mann)

28.6. Rechener Waldschänke (Georg Waß­muth)

2.7. Felsenburg (Conrad Meister)

6.8. Uemminger Brauerei (Vermutl. Ernst Jacobi)

13.8. Felsenburg (Conrad Meister)

17.9. Panzergrotte, Hattingerstr. 80 (Ernst Bohle)

? 1906

12.8. Kaiseraue (Otto Helf), Paul Feller, Ballon „Con­dor“

19.8. Kaiseraue (Otto Helf), Paul Feller, Ballon „Mars“

22.8. Kaiseraue (Otto Helf), Ballon „Zillertal“

2.9. Hirschgarten (Fritz Kattwinkel)

9.9. Kaiseraue (Otto Helf), Paul Feller, Ballon „Mars“

? 1907

16.3. Städt. Gasanstalt, Spichernstraße, Nieder­rhein. Verein f. Luftschiffahrt, Ballon „Rhein“

16.6. Kaiseraue (Otto Helf), Paul Feller, Ballon „Con­dor“

31.7. Kaiseraue (Otto Helf), Ballon „Deutsch­land“

3.11. Gasanstalt d. Bochumer Vereins, Niederrhein. Verein f. Luftschiffahrt, Ballon „Bamler“

? 1908

14.6. Gasanstalt d. Bochumer Vereins, Niederrhein. Verein f. Luftschiffahrt, Ballons „Bamler“, „Princeß Vic­toria“, „Elberfeld“ und „Aber­cron“

29.7. Rechener Waldschenke (Josef Bonekamp)

10.8. Kaiseraue (Otto Helf), Ballon „Deutsch­land“

20.9. Gasanstalt d. B. V., Niederrhein. Verein f. Luftschiffahrt, Ballon „Bochum“ (Probefahrt)

27.9. Gasanstalt d. B. V., Niederrhein. Verein f. Luftschiffahrt, Ballon „Bochum“ (Taufe)

8.11. Gasanstalt d. B. V., Niederrhein. Verein f. Luftschiffahrt, Ballons „Bochum“, „Bam­ler“ und „Essen“, „Kriegsmäßige Verfolgung durch Automobile“

? 1909

10.6. Zeche Prinz Regent, Niederrhein. Verein f. Luftschiffahrt, 4 Ballons

10.8. Kaiseraue (Otto Helf), Ballon „Tokio“

? 1910

13.3. Gasanstalt d. B.V., Niederrhein. Verein f. Luftschiffahrt, Ballon „Schröder“

Literatur

Bodo-Michael Baumunk, Die Kunst des Fliegens, Friedrichshafen 1996

Cornelia Dittmar, Wolfgang Nairz, Ballonfahren, Augsburg 1997

Kurt W. Streit, Geschichte der Luftfahrt, Kün­zelsau o.J.

Paul Wider, Menschen und Ballone, München 1993

1 Märkischer Sprecher Nr. 103 vom 4. Mai 1882.

2 Märkischer Sprecher Nr. 138 vom 22. Juni 1875.

3 Märkischer Sprecher Nr. 222 vom 22. September 1892.

4 Märkischer Sprecher Nr. 228 vom 28. September 1908.

5 Märkischer Sprecher Nr. 1 vom 3. Januar 1910.

6 Der Aufstieg Professor Benthams, 1857 vom Märkischen Sprecher und auswärtigen Zeitungen angekündigt, kam, ebenso wie der für 1873 avisierte Schüt­zenhofstart, vermutlich nicht zur Ausführung. Alle weiteren Auffahrten am Schützenhof und an den Gasanstalten sind belegt. Zu den annoncierten Starts in den übrigen Gartenwirtschaften fehlen zum Teil die Rückmeldungen der Presse. Den Lokalen sind die Namen der Wirte, Piloten und Ballons, soweit bekannt, beigegeben.

7 Berliner Lotterie-Unternehmer; wohl die erste Reklamefahrt über Bochum.

 

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Bochumer Zeitpunkte

Beiträge zur Stadt­geschichte,

Heimatkunde und Denkmalpflege

Heft 9, Juni 2001

 

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